Kapitel 1: Am Anfang war eine Vision…

Ich hatte wirklich gut 14 Tage lang damit zu tun, das Geschehene aufzuarbeiten. Vierzehn Tage voller Selbstzweifel bis zum nahezu kompletten Motivationsverlust. Zwei Wochen lang nachts einschlafen zu wollen und immer wieder den Satz zu hören: „Warum hast du nicht deine Po-Bäckchen zusammen gekniffen und bist ins Ziel gelaufen? Und das alles dann, um trotzdem nicht in den Schlaf zu finden. Die ersten beiden Wochen nach dem DNF waren wirklich schwierig. Auch wenn ich als Sportpsychologe weiß, was in diesem Fall tun ist. Es gelang mir nicht.


Biel ist nicht nur ein Lauf. Es geht nicht um Platz 551 oder 500 Ränge weniger und 500 mehr, auch nicht um die Endzeit von 13 Stunden, 34 Minuten und 26 Sekunden. Vielmehr waren die 100 Kilometer für mich so etwas wie die Realisierung eines Lebenstraumes, der vor gut 30 Jahren mit meinem ersten Laufschritt (im sportlichen Sinne) in Vorbereitung auf meinen ersten Marathon begann. Denn schon damals fiel mir Werner Sonntags Buch: “Irgendwann musst Du mal nach Biel“ in die Hände und es hatte mich von der ersten Seite an fasziniert. Und das war zu einer Zeit, da schon 42 Kilometer für mich eine Laufdistanz war, die ich mir am Stück gelaufen kaum vorstellen konnte. 100 Kilometer waren für mich eine schier unvorstellbare Distanz. Damals.
Wenn ich diese 30 Jahre jetzt komplett rekapitulieren müsste, würde hier sicherlich eine 400 Seiten starke Monografie entstehen. Vielleicht mache ich das irgendwann einmal. Aber hier versuche ich es auf diese drei bis vier Wochen rund um den 13. Juni 2014 zu reduzieren. Bevor ich jedoch mit der eigentlichen Reflektion dieser Zeit beginne, möchte ich eingangs noch ein paar (eher allgemeine) Vorbemerkungen machen: Diese 30 Jahre bis zum heutigen Tag waren wohl die lehrreichsten, spannendste…
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Kommentare 11

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  5. Schwesterlein

    Hallo Ihr Lieben – leider wird die Seite aus dem Verweis „Zusatzinhalt Kapitel 1: Tagebuch Frauke-Becker-Kopsch (Auszug) | Einmal war ich in Biel“ nicht gefunden.
    Bin schon neugierig, wies weiter geht. Ist so spannend :-)

  6. Gibt es das e-book nur Online? Und nach Ablauf des Jahres als PDF?
    Ich bin doch aber im Zug nicht online und will es dann lesen …

    LG Dorit

    • Mathias Liebing

      Hallo Dorit,

      exakt, nach einem Jahr wird dir das Buch dauerhaft zur Verfügung gestellt. Kleiner Tipp für die Offline-Nutzung: Ruf dir Online (zu Hause, auf Arbeit, im Café) einfach das oder die Kapitel auf. Im Zug kannst du dann ohne Probleme auf die zuvor geladenen Seiten zugreifen.

      Viel Spaß

      Mathias

  7. Tilo Wilhelm

    Bereits die ersten Abschnitte in Olis Buch machen Lust auf mehr und inspirieren zum Laufen. Sehr berührend empfinde ich sein offener Umgang mit dem Scheitern und Aufzeigen der Wege heraus.

    • Oliver Stoll

      Tilo :-). Danke für die Blumen. Das Buch entstand sehr spontan. Es floss alles raus aus meinem Kopf in die Feder. Ich habe mir dabei wirklich keine Gedanken darüber gemacht, was eventuell sozial angemessen ist, und was nicht. Scheitern gehört zu unserer Entwicklung. Mich hat „Scheitern“ immer wieder bereichert. Diese Tatsache wird allerdings in dieser, unserer Gesellschaft nicht immer so gesehen.

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